Hintergründe - Überblick

 

HINTERGRÜNDE UND VORGESCHICHTE

 

 

VOM FREUND ZUM FEIND. DER WANDEL DES ISRAEL-VERHÄLTNISSES DER NEUEN LINKEN

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs zeichnete sich das Gros der Neuen Linken, so auch der Sozialistische Deutsche Studentenbund (SDS), durch eine proisraelische Haltung aus. Diese Einstellung änderte sich kurz nach dem Sechs-Tage-Krieg 1967, in welchem der israelische Staat mit einem militärischen Präventivschlag auf die Eskalationsstrategie seiner Nachbarstaaten reagierte. Unter anderem trug auch der SDS zum Stimmungswandel bei.

 

INTERNATIONALE VERNETZUNG DER PFLP UND FLUGZEUGENTFÜHRUNG ALS METHODE

Nach dem Sechs-Tage Krieg 1967 wählten immer mehr palästinensische Gruppierungen Flugzeugentführungen als Mittel in ihrem Kampf gegen den israelischen Staat. Zwischen 1968 und 1972 sollen Palästinenser*innen an 52 Angriffen auf den Luftverkehr beteiligt gewesen sein.

 

DIE REVOLUTIONÄREN ZELLEN UND IHR INTERNATIONALER ABLEGER

Neben den autonomen Einzelgruppen der RZ bestand auch ein international agierendes Kommando, welches auf die Tradition der engen Zusammenarbeit zwischen deutschen linksterroristischen Gruppierungen und der Popular Front for the Liberation of Palestine (PFLP) aufbaute, war 1975 durch die Geiselnahme im Hauptquartier der Organisation der erdölexportierenden Länder (OPEC) in Wien auf die internationale Bühne des Terrorismus getreten.

 

DIE SELEKTION VON ENTEBBE?

 

Ein studentisches Ausstellungsprojekt -

Die Ausstellung war zwischen dem

21. September bis zum 21. Dezember 2016

in der Bildungsstätte Anne Frank (Frankfurt)

zu sehen.

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