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Entebbe?

 

Am 4. Juli 2016 jährt sich zum 40. Mal der Jahrestag der »Operation Thunderbolt«. Hierbei handelt es sich um eine Flugzeugbefreiung, die noch heute im kollektiven Gedächtnis des Staates Israel eine bedeutende Rolle spielt, in Deutschland hingegen nahezu vergessen ist.

 

Die beiden Frankfurter Wilfried Böse und Brigitte Kuhlmann, beide Mitglieder der Revolutionären Zellen, hatten gemeinsam mit Terroristen der Volksfront zur Befreiung Palästinas eine Woche zuvor eine Air France-Maschine entführt und über Bengasi nach Entebbe in Uganda gebracht, um insgesamt 53 Terroristen freizupressen. Nach der Landung in Entebbe teilten die Entführer die Geiseln auf und ließen einen Teil frei.

 

Die Vorgehensweise der Gefangenaufteilung ist bis heute umstritten. Für manche der Geiseln erfolgte die Aufteilung nach antisemitischen Kriterien (jüdisch/nicht-jüdisch), für andere erfolgte die Aufteilung nach Pässen, für wieder andere erfolgte sie willkürlich. Diese – im öffentlichen Diskurs – schnell Selektion genannte Aufteilung der Gefangenen erhitzte die Gemüter und eine bis heute währende Diskussion um den Ablauf und die Bedeutung dieser Gefangenenaufteilung entstand.

Tel: +49 69 798 32321

DIE SELEKTION VON ENTEBBE?

 

Ein studentisches Ausstellungsprojekt

Norbert-Wollheim-Platz 1

60629 Frankfurt am Main

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Ausstellung vom

21. September bis 21. Dezember 2016

 

Bildungsstätte Anne Frank

Hansaalle 150

60320 Frankfurt am Main

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